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Donnerstag, 31. Januar 2013

Jahresbericht

des Wehrbeauftragten 2012

Ich habe ihn nicht ganz gelesen, sondern mich auf den Abschnitt 5 "Vereinbarkeit von Familie und Dienst" beschränkt. Auf Seite 23-27 werden ein Paar Punkte angesprochen, die viele Familien betreffen.
Der Punkt "Heimatnahe Verwendung und Stehzeiten zwischen den Auslandseinsätzen" ist für mich mit Abstand der wichtigste, aber auch die anderen Themen wie "Kinderbetreuung" sind zentral, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Dienst geht.

Eine gute Vereinbarkeit steigert die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber, insbesondere wenn es um eine länger Verpflichtung oder um die Entscheidung geht, Berufssoldat zu werden. Familie ist wichtig. Das ist für junge Berufsanfänger vielleicht noch nicht so präsent, aber wenn die mittleren Jahrgänge unzufrieden sind, weil es nicht gelingt, Familie und Dienst zu verbinden, kann das kein positives Bild der Bundeswehr vermitteln und weitergeben. Von der Motivation der Truppe mal ganz abgesehen.

Auf dem Deckblatt des Berichtes steht, dass es der 54. seiner Art ist. Es stellte sich mir beim Lesen die Frage, ob sich seit Vorhandensein des Punktes 5 "Vereinbarkeit von Familie und Dienst" nennenswert etwas in diesem Bereich geändert hat.
Wäre mal interessant, die Berichte der letzten Jahre zu vergleichen.

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